10 Lebensmittelzusatzstoffe – Vermeide Sie!

Als ich heute am Samstagmorgen wieder über unserem Schwabinger Wochenmarkt gelaufen bin, war ich wieder in meinem Element. Gemüse und Obst von unseren Bauern und das schöne fachsimpeln über Kräuter, Anbau und Verarbeitung. Wo wir wieder bei meinem Lieblingsthema sind – unsere Ernährung. Ich habe gestern einen Artikel über Lebensmittelzusatzstoffe auf http://www.foodmatters.tv gelesen habe und war entsetzt was uns die Großindustrie der Nahrungsmittelindustrie so alles zumutet. Letztendlich sind aber wir, die Verbraucher, die sich das auch gefallen lassen. Denkt mal darüber nach. Wie ist Eure Meinung dazu? Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich meinen Wochenmarkt habe und heute abend gibt es gewürztes Wok-Gemüse mit Ebli. I love it.

1. Aspartam (bekannt als: E951)

findet Verwendung in: sogenannten “Diät” oder “zuckerfrei” Produkten (einschließlich Diät-Cola, Cola Null), Wackelpudding, Desserts, Zucker, Kaugummi, Getränkemischungen, Süßstoffe, Müsli, Pfefferminzbonbons, Pudding, Eistee, kaubaren Vitaminen, Zahnpasta, Hustensaft.

Gründe um es zu vermeiden: Aspartam ist nicht dein Freund. Es ist ein Neurotoxin und Karzinogen und bekannt dafür, die Intelligenz zu untergraben und das Kurzzeitgedächtnis zu beeinflussen. Die Bestandteile dieses giftigen Süßstoffs führen zu einer Vielzahl von Krankheiten einschließlich Hirntumor, Krankheiten wie Lymphom, Diabetes, Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer, Fibromyalgie, chronische Müdigkeit, Depressionen und Angstzustände, Schwindel, Kopfschmerzen,
Übelkeit, geistige Verwirrung und Krampfanfälle.

2. Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt (bekannt als: HFCS)

findet Verwendung in: den meisten verarbeiteten Lebensmitteln, Brot, Süßigkeiten, aromatisiertem Joghurt, Salat Dressings, Gemüsekonserven, Ceralien.

Gründe um es zu vermeiden: Dieses Maissirup ist ein hochraffinierter künstlicher Süßstoff, der die Quelle Nummer eins für nutzlose Kalorien und somit ein Grund für Gewichtszunahme geworden ist. Mit HFCS nimmt man mehr zu als mit jedem anderen Inhaltsstoff. Es das LDL-Cholesterin („schlechtes“ Cholesterin) und trägt zur Entwicklung von Fettleibigkeit und Diabetes bei.

3. Mononatrium Glutamat (bekannt als: MSG / E621)

findet Verwendung in: Chinesischem Essen, Kartoffelchips, vielen Snacks, Pommes, Kekse, Gewürze, den meisten Campbell-Suppenprodukten, Tiefkühlgerichten sowie beim Verwenden von Fleisch

Gründe um es zu vermeiden: MSG wird als Geschmacksverstärker verwendet, hat aber auch Auswirkungen auf die neurologische Bahnen des Gehirns und unterdrückt die “Ich bin gesättigt”-Funktion, die für viele zur Gewichtszunahme führt. Es ist ein Excito-Toxin, und der regelmäßige Verzehr kann zu Depressionen, Orientierungslosigkeit, Augenschäden, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Fettleibigkeit führen.

4. Transfett (bekannt als: teilweise hydriertes Pflanzenöl)

findet Verwendung in: Margarine, Pommes und Cracker, Backwaren, Fastfood.

Gründe um es zu vermeiden: Transfett erhöht den LDL-Cholesterinspiegel und senkt gleichzeitig das “gute” HDL-Cholesterin. Das wiederum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, führt zu Herzkrankheiten führt zu Entzündungen, Diabetes und andere gesundheitlichen Problemen.

5. Lebensmittelfarbstoffe (Blau, Rot, Gelb und Gelb Tartrazin) (bekannt als: E133, E124, E110, E102)

findet Verwendung in: Süßigkeiten, Müsli, alkoholfreien Getränken, Sportgetränke, Tiernahrung, Fruchtcocktail, Maraschinokirschen, Kirschkuchenmischung, Eis, Sahne, Süßigkeiten, Backwaren,
amerikanischem Käse, Makkaroni und Käse

Gründe um es zu vermeiden: Künstliche Farbstoffe können zu Verhaltensproblemen wie ADS und ADHS bei Kindern und zu einem signifikanten Verringerung des IQ führen. Tierversuche haben ergeben, dass es in Verbindung mit anderen Lebensmittelfärbungen zu Krebs führen kann.

6. Natriumsulfit (bekannt als: E221)

findet Verwendung in: Wein und Trockenfrüchte

Gründe um es zu vermeiden: Laut der FDA (Food and Drug Administration/USA) ist ungefähr einer von 100 Menschen empfindlich gegenüber Sulfiten in Lebensmitteln. Menschen, die empfindlich auf Sulfite reagieren sind anfällig für Asthma, Kopfschmerzen, Atmungsprobleme und Hautausschläge.

7. Natriumnitrat/Natriumnitrit (bekannt als: E250)

findet Verwendung in: Hotdogs, Speck, Schinken, Wurstwaren, Corned Beef, geräuchertem Fisch oder jede andere Art von verarbeitetem Fleisch

Gründe um es zu vermeiden: Natriumnitrat ist die Chemikalie, die Fleisch hellrot färbt. Es ist sehr krebserregend, sobald es beim Menschen in den Verdauungstrakt gelangt. Dort bildet es eine Vielzahl von Nitrosaminverbindungen, die in den Blutkreislauf gelangen und bei einer Reihe von inneren Organen (insbesondere Leber und Bauchspeicheldrüse) Chaos anrichten. Diese giftige Chemikalie ist mit vielen Krebsarten verbunden.

8. BHA and BHT (bekannt als E320)

findet Verwendung als: Konservierungsmittel in Kartoffeln , Pommes, Gummi, Müsli, gefrorenen Würstchen, angereichertem Reis, Schmalz, Süßigkeiten, Wackelpudding

Gründe um es zu vermeiden: Dieses übliche Konservierungsmittel verhindert, dass sich Lebensmittel in der Farbe verändern, den Geschmack wechseln oder ranzig werden. Es wirkt sich auf das
neurologische System des Gehirns aus, verändert das Verhalten und hat Potenzial, Krebs zu verursachen. BHA und BHT sind Oxidationsmittel! Sie bilden krebserregende reaktive Verbindungen in Deinem Körper.

9. Schwefeldioxid (bekannt als E220)

findet Verwendung als: Konservierungsmittel in Bieren, Erfrischungsgetränken, Trockenfrüchten, Säften, Likören, Wein, Essig und Kartoffelprodukten

Gründe um es zu vermeiden: Schwefelzusätze sind giftig! Die Nebenwirkungen umfassen:
Bronchialprobleme, Asthma, Hypotonie, Hautrötungen oder anaphylaktischer Schock. Noch viel schlimmer: Es zerstört die Vitamine B1 und E im Körper. Es ist auf keinen Fall zum Verzehr für Kinder geeignet!

10. Kaliumbromat (bekannt als E924)

findet Verwendung um: das Volumen in industriell herstellten Brot und Brötchen zu erhöhen

Gründe um es zu vermeiden: Es ist bekannt, dass Kaliumbromat bei Tieren Krebs verursacht. Schon kleine Mengen können auch Probleme bei Menschen verursachen.

Mein Fazit:

In Summe kann man sagen, dass alle diese Zusatzstoffe uns nicht gut tun und krankheitsfördernd sind. Sicherlich ist es nicht das eine Bier oder die eine Pizza aus dem Tiefkühlregal die es ausmachen, aber die Summe der verarbeiteten Lebensmittel führen dazu, dass sich Krankheiten auslösen in unserem Körper. Also: Rein in die Flip-Flops! Es ist Sommer und ab zum Wochenmarkt. Wie wäre es heute Abend mal wieder mit einem frischen Sommersalat mit frischen Kräutern und Olivenöl.

Tut Eurem Körper mal etwas Gutes und bleibt gesund!

Euer Wolfgang Verheyen

www.woelhealthwellness.com

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