10 unbekannte Fakten über indische Gewürze

Indische Gewürze sind für Ihre Aromen und extreme Farben bekannt. Tatsächlich haben die meisten Gewürze aber nicht nur aromatische Eigenschaften, sondern auch medizinischen. Dafür sind sie aber leider weniger bekannt. Indische Rezepte beinhalten mindestens 5 Gewürze. Ich kannte bisher auch nur einige der gesundheitsbezogenen Eigenschaften, aber nicht alle. Daher habe ich für Euch die anderen, weniger bekannten und interessanten Dinge über diese Gewürze zusammengeschrieben. Ihr werdet Euch wundern, was es noch so viel mehr gibt.

1. Kurkuma

Wir verwenden Kurkuma, um Wunden und Körperschmerzen zu heilen. Wusstest Du, dass es in den asiatischen Ländern auch ein natürliches Gegengift für den Biss der Königskobra ist? Na das beruhigt uns doch, oder?

2. Koriander

Das Garnieren von Curryspeisen mit Koriander lässt es nicht nur köstlich aussehen. Es neutralisiert auch den Curryduft. Darüber hinaus enthält Koriander auch einige Phytochemikalien, die dazu beitragen, dass Lebensmittel so schnell nicht mehr verderben.

3. Getrocknete Pfefferkörner

Getrocknete Pfefferkörner werden in Indien auch als Obst verstanden. Für uns sind Sie die Basis für unseren schwarzer Pfeffer. Im Mittelalter waren Pfefferkörner viel mehr wert als Silber.

4. Asafoetida (HING)

Asafoetida, auch Asant oder Teufelsdreck genannt, ist ein getrocknetes Gummiharz, das vom Milchsaft der Asantpflanze gewonnen wird. Unbehandelt riecht es penetrant unangenehm. Man verwendet es zum Erwärmen von Lebensmitteln, die dazu neigen, eine Gasansammlung im Magen zu erzeugen. Einige kennen vielleicht das Gefühl des Blähbauchs. Darüber hinaus kann es auch Frauen bei der Linderung von Menstruationsbeschwerden helfen.

5. Kreuzkümmel

Sogar die Ägypter verwendeten Kreuzkümmel schon als Gewürz zum Kochen. Nicht nur das, sie verwendeten es auch als Konservierungsmittel im Mumifizierungsprozess Ihrer Toten. Na das sind ja interessante Aussichten. … was man so alles in der Küche hat.

6. Muskatnuss und Muskatblüte

Muskatnuss und Muskatblüte werden in der indischen Küche häufig verwendet. Bis zum 18. Jahrhundert war es nicht Indien, sondern Indonesien jedoch das einzige Land, in dem es angebaut wurde. Als die Holländer die Kontrolle über das Land übernahmen, war es zu dieser Zeit ihr reichster Besitz. Sie hatten die strengste Monopole, die wir jemals kennen werden. Vielleicht auch daher der damalige Name “Niederländisch Indien (Nederlands Indie)” für Indonesien.

7. Bockshornklee- oder Methi-Samen

Bockshornklee- oder Methi-Samen werden in der traditionellen Medizin verwendet. In einigen Teilen Nordafrikas wurde gemahlener Bockshornklee zusammen mit einer Kombination von Zucker und Olivenöl von Frauen gegessen, um an Gewicht zuzunehmen. Also wer nicht abnehmen, sondern zunehmen möchte, hat hier scheinbar eine gesunde Möglichkeit.

8. Safran

Die moderne Wissenschaft entdeckte, dass Safran immunmodulierende, antidepressive und geschlechtsstimulierende Eigenschaften hat. Zusätzlich verwendete Alexander der Große Safran in seinen Infusionen als Heilmittel gegen Kampfwunden.

9. Senfkörner

In Europa, Asien und im Mittelmeerraum werden seit Jahrhunderten Senfkörner verwendet. In Indien und Dänemark werden Senfkörner sogar im ganzen Haus verteilt, um das Böse abzuwehren. Aha!

10. Chili

Alle roten Chilis sind scharf, einige sind schärfer als andere. Tatsächlich stammt einer der heißesten Chilipfeffer der Welt kommt aus Assam (Indien). Dieser „Ghost Chili” oder “Bhut Jolokia“ misst über eine Million auf einer Scoville-Skala. Das ist wahnsinnig viel. Anders ausgedrückt, es ist 400 Mal schärfer als Tabasco.

Ihr seht es gibt interessante Fakten zu den indischen Gewürzen. Einige der Gewürze und noch weitere finden Anwendungen in den Produkten, die wir vertreiben. Wir beschäftigen uns ständig mit den Inhaltsstoffen und probieren sie aus, um daraus eventuell neue Anwendungen für Euch zu schaffen. Schaut öfter mal vorbei, oder schreibt uns Eure Erfahrungen mit indischen Gewürzen. Ich freue mich über jeden Kommentar.

Euer

Wolfgang

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